Am Lucia Tag (13. Dez.) sind bei unserer Graurinderherde, auf der Weide von Somogyfajsz, die ersten zwei Kälber geboren

Nun hat die Zeit begonnen in der unsere extensiv gehaltenen Graurinder ihre Kälber zur Welt bringen. Viele Kühe werden ab jetzt bis in den Frühling hinein kalben.

Foto: Dóra Brauner

Gleich nach der Geburt leckt die Mutterkuh das rötlich-gelbe Fell ihres Kalbes trocken. Die Färbung der Tiere ändert sich mit der Anzahl der Lebensjahre. Schon nach kurzer Zeit hellt sich das Fell auf. Im Alter von vier bis sechs Monaten beginnt es grau zu werden. Bei ausgewachsenen Graurindern kommen verschiedene Abstufungen von Silberweiß bis Aschgrau vor.

Foto: Dóra Brauner

Für die Geburt sondert sich die Kuh von der Herde ab. Bereits nach etwa 20-30 Minuten nach der Geburt schubst die Mutterkuh ihre Kalb sanft an und versucht es sich dazu zu bewegen, dass es aufsteht. Kaum steht das Kalb wird es auch gesäugt. Nach 1-3 Tagen bringt die Kuh ihr Kalb zurück zur Herde und deren Schutz.

Foto: Dóra Brauner

Weshalb aber werden die Kälber in der eisigen Jahreszeit geboren. In der Natur hat alles seinen Grund. Die Kälte bewahrt die Jungen vor vielen Erkrankungen, weil viele Viren bei diesen Temperaturen kaum eine Gefahr sind. Zudem werden die Jungtiere dadurch auch abgehärtet, da sie ja das ganze Jahr draussen sein werden. Wichtig ist aber, dass die jungen Tiere einen windgeschützten und trockenen Platz haben.

 

 

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